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Livigno, Italien

Livigno – der Himmel in den Bergen

Manchmal möchten Menschen dem Alltagsstress und den Problemen entfliehen und suchen nach einem Ort, an dem sie sich erholen können, nach einem abgeschiedenen Platz, an dem sie sich eine Auszeit nehmen und auf das Ausruhen konzentrieren können. Vor über zehn Jahren habe ich diesen wundervollen Ort entdeckt, und seitdem waren wir mehr als zehn Mal hier. Jedes Mal, wenn ich hier war, habe ich mich wieder wie neu gefühlt. Gemeinsam mit meinem Ehemann reiste ich an diesen Ort, um ein Kind zu zeugen. Ich finde, es ist der perfekte Baby-making Place. Was braucht man mehr, um sich auf höherer Ebene mit dem Partner zu verbinden? Es stimmt schon, dass Livigno ein traumhaftes Urlaubsziel wie aus dem Bilderbuch ist.

Livigno befindet sich an der italienisch-schweizerischen Grenze und liegt 1816 Meter über dem Meeresspiegel. Das Tal wird von 2800 – 3000 Meter hohen Bergen und wunderschönen Seen gesäumt, die bei Einreise in das Dorf in der Sonne glitzern und leuchten. Im Winter zieht er Skibegeisterte an (2012 erhielt der Ort den Titel „Bestes europäisches Skigebiet“), und im Sommer ist er beliebt bei Radfahrern und Wanderern. Zwar ist der Ort im Winter nicht so leicht zugänglich, da die Pässe schwieriger zu überqueren sind. In den Wintermonaten kann es passieren, dass man hier völlig von der Außenwelt abgeschnitten ist. Die Anreise in das Dorf kann von zwei Richtungen aus erfolgen: von Bormio oder vom Norden durch den La Schera Tunnel, eine in der Schweiz befindliche Zufahrt.

Eine Reise nach Livigno lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Ich mag es dort am liebsten im März, wenn die Temperaturen tagsüber satte 14 – 16 Grad erreichen können. Bei so einem Wetter kann man selbst dann noch auf der Bergkuppe im T-Shirt sonnenbaden, wenn die Berge mit reichlich Schnee bedeckt sind und perfekte Skipisten bilden. Im Dezember und Januar sind die Nächte sehr kalt. Minus zwanzig Grad sind keine Seltenheit. Dann bleibt man am besten im Zimmer und kuschelt sich aneinander.

Livigno hat eine besondere Atmosphäre: es ist anders als das, was ich bisher kannte. Es gibt einfach nichts Negatives hier, das Glück ist greifbar nahe. Wenn ihr vom 3000 Meter hohen Berg auf das Dorf hinabblickt und die schneebedeckten Hütten betrachtet, werdet ihr euch wie die Gebieter der Erde fühlen – als sei nichts unmöglich. Es ist unbeschreiblich zu sehen, wie die Sonne hinter den Bergen versinkt, wenn der letzte Schneeglanz erstrahlt, als würden Diamanten auf dem Berg funkeln. Wie eine Schatztruhe ... Auch das Betrachten des Sonnenaufgangs ist auf jeden Fall ein guter Start in den Tag.

Am Nachmittag gehen überall im Dorf die Après-Ski-Partys los. Kinder und Erwachsene, Jugendliche und Ältere, Männer und Frauen kommen hier zusammen, oft noch in Skistiefeln.

In Livigno müsst ihr keine weiten Strecken zurücklegen. Das Ortszentrum liegt in gut erreichbarer Distanz zum Hotel, aber für Touristen gibt es auch einen kostenlosen Shuttlebus. Wenn ihr gern kocht, lohnt es sich, ein Apartment für eine Woche zu mieten (in den Supermärkten vor Ort gibt es eine gute Auswahl an Lebensmitteln). Falls ihr euch lieber in einem Hotel verwöhnen lassen wollt, gibt es auch hier eine gute Auswahl. Viele Hotels bieten verschiedene Einrichtungen zum Entspannen, wie z.B. Schwimmbecken, Whirlpool, Massagebehandlungen, Sauna …

Wenn ihr es lieber luxuriös mögt, aber euch gern selbst versorgen wollt, empfehle ich das Apartmenthaus „Chalet Mottolino“. Die wunderschönen Appartments lassen sich wochenweise buchen. Wer lieber die Vollpension eines Hotels genießen will, kann sich im Bivio Hotel verwöhnen lassen. Die Hotelzimmer bestechen durch die atemberaubend schöne Sicht auf die Pisten.

Mein Lieblings-Wellnesscenter befindet sich im Ort selbst. Hier gibt es nicht nur Thermal-, sondern auch Solebecken, in denen ihr schwimmen, eine Lichttherapie nutzen und euch massieren lassen könnt. Außerdem findet ihr hier eine Salzgrotte, eine Dampfsauna, Fitnessgeräte und Saunen mit unterschiedlichen Temperaturen. Für einen Aufpreis könnt ihr im Winter auf dem Außendeck im Loungebereich entspannen und euch an dem Panorama mit schneebedeckten Bergspitzen erfreuen.

In einem der vielen guten italienischen Restaurants können ihr ein wunderbares Abendessen genießen. Mein Favorit befindet sich im Ortskern: ein kleines, authentisches italienisches Restaurant. Hier bekommt ihr die beste Pizza im Ort (und das ist nicht nur meine Meinung). Am Abend sind die Warteschlangen sehr lang, und Gäste warten in der Kälte bei Temperaturen von bis zu -10 Grad auf einen Tisch. Während ihr auf einen Tisch wartet, könnt ihr einen Aperitif genießen.

Auch oben auf den Bergen gibt es viele Restaurants. Das Camana bietet den faszinierendsten Ausblick auf das Tal. Bei schlechtem Wetter könnt ihr Innenbereich sitzen und durch die Glaswände hinausschauen. Wenn die Sonne scheint, lässt sich das Essen auf einer großen, von Bäumen beschatteten Terrasse genießen. Das Mittagessen wird immer mit unserem Lieblingsgetränk aus dieser Region serviert, dem Aperol Spritz. Während die Sonne die von den kalten Pisten erstarrten Glieder aufwärmt, lässt es sich herrlich entspannen. Das beste Steak im Ort bekommt ihr im Sporting Hotel Restaurant. Hier wurde mir das beste Steak meines Lebens mit Grüner-Pfeffer-Soße serviert.

In der Altstadt befindet sich auch eine schöne Brauerei, die Touristen zur Bierprobe einlädt. Am Rand von Livigno findet ihr eine örtliche Molkerei und Käserei. Hier erhalten Touristen einen Einblick in die Käseherstellung und können lokale Produkte probieren. Vor allem die eindrucksvolle Auswahl an Kaffee, Keksen und Sahnevariationen ist eine Verkostung wert. Der Prosciutto und der Bresaola schmecken himmlisch.

Wer gern Aktivurlaub macht, kann im Winter aus einigen Aktivitäten wählen: Langlauf, Hubschrauber-Touren und jede Woche weitere aktuelle Veranstaltungen. Neben der Kirche steht in der Adventszeit ein Weihnachtsmarkt – eines der romantischsten Ereignisse der Winterzeit. Mein Lieblingsfest ist das Skirennen im Dorf: Das ist der einzige Tag, an dem der Bürgersteig mit Schnee bedeckt wird, sich die Einheimischen in traditionelle, altertümliche Skianzüge werfen und von den Touristen am Straßenrand angefeuert werden. Das Nachtleben hält ebenfalls einiges für euch bereit: Es gibt zahlreiche Bars, Kneipen und Discos mit verschiedenen Musikrichtungen. Dazu wird an unterschiedlichen Stellen auch Livemusik gespielt.

Da der Ort zollfreies Gebiet ist, sind die Preise sehr niedrig. Die Geschäfte sind nie leer und lassen jeden Einkauf zum Erlebnis werden. Wer es gern etwas ruhiger mag, dem sei eine Unterkunft außerhalb des Zentrums in einer romantischen Hütte empfohlen.

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Von Tünde Bognar (Ungarn)

www.bezzeganya.reblog.hu

Tünde hat einen Studienabschluss im Bildungswesen. Sie ist seit über zehn Jahren professionelle Bloggerin in Vollzeit. 2015 kam ihr Buch „Szüléstörténetek“ heraus, eine riesige Sammlung mit Geburtsgeschichten. Hin und wieder arbeitet sie auch als Fotografin. Mit drei eigenen Töchtern ist sie eine erfahrene Mutter. Sie ist Gründerin und Inhaberin des Blogs „Bezzeganya“ (www.bezzeganya.hu), einem von Ungarns bekanntesten Blogs für Mütter. Darin behandelt sie viele Themen, darunter Schwangerschaft, Geburt, Kinder, Kindererziehung, Gesundheit, Bildungswesen und Kultur. Bezzeganya hat jeden Tag 15.000 verschiedene Besucher.