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FEMIBION has developed supplements for the special phases of pregnancy, from before conceiving to the end of breastfeeding. FEMIBION food supplements provide well chosen nutrients that, used as a complement to a balanced and varied diet, can support the mom and the baby during this special and exciting time.

Sushi, Käse, Alkohol: Welche Nahrungsmittel sind jetzt tabu?

Es ist wirklich gemein: Ausgerechnet wenn dein Appetit am größten ist, darfst du den Gelüsten nach deinen Leibgerichten nicht unbedingt nachgeben. Indem du bestimmte Nahrungsmittel in der Schwangerschaft meidest, schützt du dich und dein Baby vor dem unnötigen Risiko einer Lebensmittelvergiftung. Gleichzeitig benötigst du verstärkt Folsäure, Magnesium, Kalzium, Eisen und Vitamine, insbesondere Vitamin B12. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Du darfst immer noch eine Vielzahl von leckeren Lebensmitteln verzehren, die für dich und dein Baby gesund sind. Essen in der Schwangerschaft: Erfahre hier, wie du es schaffst, die kommenden 40 Schwangerschaftswochen zu überstehen, ohne deine Geschmacksnerven zu sehr zu strapazieren...

Obst und Gemüse

In Österreich sind wir in der glücklichen Lage, dass wir eine reiche Auswahl an gesunder Nahrung genießen können. Besonders Obst und Gemüse sind in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen – solange sie gründlich gewaschen sind. Sowohl Obst als auch Gemüse enthalten wichtige Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Nimm daher möglichst fünf Portionen am Tag zu dir.

Heidel- und Brombeeren sind zum Beispiel reich an Ballaststoffen und Vitamin C, Rosenkohl enthält Folat. Besonders grüne Blattgemüsesorten wie Brokkoli, Wirsingkraut, Grünkohl und Spinat sind gute Folatlieferanten, einem Vitamin der B-Gruppe, das die Blutbildung und den Zellteilungsprozess unterstützt.

Außerdem ist Folat* wichtig für die Entwicklung der Plazenta, die dein ungeborenes Baby mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Darüber hinaus belegen wissenschaftliche Studien, dass Folat eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Neuralrohrs zu Beginn der Schwangerschaft spielt (der Schluss des Neuralrohrs erfolgt bereits zwischen dem 22. und dem 28. Tag nach der Empfängnis). Aus diesem Grund empfehlen Experten wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung die Einnahme von Folsäurepräparaten schon bei Kinderwunsch. Herkömmliche Folsäure muss vom Körper in Folat umgewandelt werden. Dieser Aktivierungsprozess verläuft nicht bei allen Frauen optimal, so dass nicht jede Frau Folsäure vollständig verwerten kann. FEMIBION enthält die patentierte Folsäure Metafolin®, die dem Körper direkt zur Verfügung steht ohne umgewandelt werden zu müssen. Zusammen mit vielen weiteren wichtigen Inhaltsstoffen unterstützt das 2-Phasen-Produkt FEMIBION die gesunde Entwicklung deines Babys bedarfsgerecht in jeder Phase deiner Schwangerschaft– schon ab Kinderwunsch.  Am besten beginnt man damit bereits bei Kinderwunsch – man weiß schließlich nie, wann es klappt.

Käse

Käse aus Rohmilch (nicht pasteurisierte Milch) sowie Schimmel- oder Weichkäsesorten sollten grundsätzlich gemieden werden, weil sie in nicht erhitzter Form schädliche Listeriabakterien enthalten können. Durch Erhitzungsverfahren wie Kochen, Überbacken und Pasteurisieren werden diese Bakterien abgetötet. Folglich können Schimmel- oder Weichkäsesorten sowie Käse aus Rohmilch erhitzt auch in der Schwangerschaft verzehrt werden. Dem Verzehr von Hartkäse aus pasteurisierter Milch steht auch ohne Erhitzen nichts im Wege. Käse ist sehr reichhaltig an gesundem Protein, Kalzium und den Vitaminen B2 und B12. Auch Frisch- und Hüttenkäse sind empfehlenswert (vorausgesetzt, sie sind gut gekühlt und nicht zu lange angebrochen im Kühlschrank bei max. 7° Grad aufbewahrt und eignen sich hervorragend als Beilage zum Nachmittagssnack mit einem Knäckebrot. 

Fleisch

Fleisch kann problemlos verzehrt werden solange es durchgegart ist. Mageres Fleisch und Geflügel sind hervorragende Proteinlieferanten und fördern das Sättigungsgefühl, während Rindfleisch – besonders Filet – reich an Eisen ist, das für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt wird. All diese Gründe sprechen dafür, in der Schwangerschaft Fleisch zu essen. Es gibt allerdings auch Ausnahmen: Rohes Fleisch in Form von Steak Tartar, Carpaccio, Schweinemett und blutigen Steaks birgt ein Kontaminationsrisiko und ist daher zu meiden. Auch Leber ist nicht zu empfehlen, weil sie einen sehr hohen Vitamin A-Gehalt hat, der deinem Baby schaden kann. Pastete darfst du essen, wenn sie ultra-erhitzt wurde und keine Leber enthält.

Eier

Eier liefern eine Vielzahl wichtiger Nährstoffe einschließlich der Vitamine B2, B12 und D sowie Mineralstoffe wie Selen und Jod. Darüber hinaus enthalten sie gesunde Omega-3 Fettsäuren, sodass du keineswegs darauf verzichten solltest. Wichtig dabei ist, keine rohen oder weich gekochten Eier zu essen, da diese Salmonellen enthalten könnten. Hiervon betroffen sind auch Desserts wie Mousse au Chocolat, hausgemachte Eiscreme, Tiramisu und Zabaione. Pasteurisierte, gekaufte Mayonnaise ist unbedenklich solange das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten wurde. Hart gekochte Eier (perfekt als Vormittagssnack), Quiche und spanische Omeletts sind ebenfalls in Ordnung, wenn sie sorgfältig gegart wurden.

Fisch

Zwei Portionen an fettreichem Fisch pro Woche wie Makrele, Lachs, Sardinen und Hering sind ausgezeichnete Proteinlieferanten und versorgen dich außerdem mit Omega-3 Fettsäuren. Schwertfisch hingegen solltest du in der Schwangerschaft meiden. 

Roher Fisch und Meeresfrüchte

Der Verzehr von rohem Fisch und Meeresfrüchten setzt dein Baby dem hohen Risiko einer Lebensmittelvergiftung aus. Aus diesem Grund solltest du weder Austern noch Sushi essen.

Alkohol

Verzichte während der Schwangerschaft vollständig auf Alkohol, weil er über die Plazenta direkt in den Körper des Babys gelangt und dort die Entwicklung der Zellen und des Gehirns beeinträchtigt. Probiere stattdessen doch mal einen alkoholfreien „Mocktail“. Holunderblütensirup in Sprudelwasser ist eine gute Alternative zu einer Weinschorle und Sodawasser mit Zitrone ist auch auf Partys eine gute Wahl. 

Koffein

Wissenschaftlichen Untersuchungen zu Folge können Getränke mit einem hohen Koffeingehalt zu einem niedrigen Geburtsgewicht bei Babys oder sogar zu Fehlgeburten führen. Beschränke daher deinen Koffeinkonsum auf maximal 200 mg pro Tag. Das entspricht ungefähr zwei Tassen Pulverkaffee oder schwarzem Tee (grüner Tee kann auch mehr enthalten) bzw. einem großen Becher frischen Kaffees. Auch Cola enthält Koffein. Achte daher auch darauf, wie viel Cola du zu dir nimmst.

Die hier gegebenen Hinweise sind allgemeine Hinweise. Jede Schwangerschaft kann individuell verlaufen, daher wende dich bei Fragen oder Bedenken bitte an deinen Frauenarzt.

* Durch die zusätzliche Einnahme von Folsäure steigt der Folat-Spiegel schwangerer Frauen an. Ein niedriger Folat-Spiegel bei Müttern wurde als einer der Risikofaktoren identifiziert, die zu Neuralrohrdefekten bei Föten führen können. Aus diesem Grund sollten Frauen über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monate nach der Empfängnis täglich 400 µg Folsäure zusätzlich einnehmen. Die Bedeutung eines niedrigen Folatgehalts bei Müttern als wichtiger Risikofaktor für Neuralrohrdefekte ist wissenschaftlich belegt. Weitere Faktoren (wie beispielsweise erbliche Faktoren) können ebenfalls das Risiko eines Neuralrohrdefekts erhöhen. Die Krankheit, auf die sich die Angaben bezieht, ist durch mehrere Risikofaktoren bedingt. Die Veränderung eines dieser Risikofaktoren kann eine positive Wirkung haben oder auch nicht.