Sie sind dabei, die Femibion-Website zu verlassen und werden auf eine externe Lieferanten- / Partner-Website weitergeleitet. Möchten Sie fortfahren?

FEMIBION has developed supplements for the special phases of pregnancy, from before conceiving to the end of breastfeeding. FEMIBION food supplements provide well chosen nutrients that, used as a complement to a balanced and varied diet, can support the mom and the baby during this special and exciting time.

Teneriffa, Kanarische Inseln, Spanien

Nach beinahe drei hektischen Jahren einer Vollzeittätigkeit, den Vorbereitungen für die Hochzeit, der Renovierung unseres alten Hauses, der Schwangerschaft, der Geburt unseres ersten Kindes und schließlich dem Bau eines neuen Hauses bin ich mit meinem Mann nach Teneriffa geflogen. Zwischen all dem wuchs in mir auch noch die Idee, einen Blog zu schreiben – der Tag schrumpfte zu mikroskopischer Größe. Irgendwann, nach einer weiteren Nacht mit nur 3 Stunden Schlaf, habe ich endlich „genug“ gesagt. Ganz egal, wie viele Kühlschränke, Waschmaschinen oder Glühbirnen wir kaufen mussten. Ganz egal, wie viel Arbeit wir noch im Hof oder am Haus hatten. „Lass es alles zusammenbrechen, lass es verbrennen – wir machen jetzt Urlaub. Wir fahren in den Urlaub, um uns neu zu finden und alles zu vergessen, was uns nachts wach hält. Wir fahren dahin, wo wir unsere Batterien aufladen können, und wenn wir das schaffen, dann holen wir einmal ganz tief Luft“. Am nächsten Tag begann ich mit der Onlinesuche nach einem „All-inclusive-Urlaub“ und direkt nach „All-inclusive“ tippten meine Finger wie von Geisterhand ein weiteres Wort ein: „Teneriffa“. Ich habe schnell gebucht, und zwei Wochen später konnten wir die Koffer packen. Unser Sohn blieb bei seiner geliebten Großmutter, die sich jeden Tag um ihn kümmerte und bei der wir uns sicher sein konnten, dass er bei ihr in guten Händen war. Nach drei Jahren harter Arbeit konnten wir beide ganz allein einer wohlverdienten Woche voller Entspannung entgegenblicken.

Kanarische Inseln – Teneriffa

Teneriffa ist eine der größten Inseln der Kanaren und gehört zu Spanien. Aber nenne einen Kanaren niemals Spanier, es könnte ihn beleidigen! Bei uns Polen ist es ähnlich – Menschen aus dem Hochland sind keine Polen. Sie fühlen sich nicht polnisch, sie sind die Hochländer. Ende der Diskussion. Sie geben nur ungern zu, dass sie Polen sind und betonen gern ihren Sonderstatus. Genauso verhält es sich mit den Kanaren. Auf ihren Inseln führen sie ein noch entspannteres Leben als die Spanier. Sie sind unglaublich freundlich, sprechen aber leider kaum oder gar nicht Englisch. Wenn ihr also hier zurechtkommen wollt, braucht ihr erstens ein breites Lächeln und zweitens müsst ihr vermutlich mit Händen und Füßen kommunizieren. Was aber prima klappt! In eurem Urlaub kommt ihr ohnehin nicht um ein Dauerlächeln herum. Die Menschen lächeln sich überall an, in den Geschäften, am Strand … Es gibt nur eine Ausnahme: die Rettungsschwimmer. Deren Arbeit wird bei hohem Wellengang ziemlich intensiv. Sie haben den vermutlich anstrengendsten Job auf den Kanaren, da  sich die Touristen selbst im Angesicht einer lebensbedrohlichen Situation wie kleine Kinder verhalten.

Neben Mr. Rettungsschwimmer grinsen hier aber alle wie Honigkuchenpferde. Vor allem die Besitzer kleiner Familienkneipen in ihren von tausenden von Blumen gesäumten sagenhaft bunten Lokalen. Ihre Familienbetriebe bestehen teilweise bereits seit Generationen. Den ganzen Tag sitzen sie vor ihren Kneipen und warten auf Gäste. Ab und zu grüßen sie die Busfahrer, und diese erwidern den Gruß mit einem lustigen Hupen. Richtig, auf Teneriffa darf man hupen, um jemanden zu grüßen. Die grüßende Person hupt zweimal, die Fahrer der anderen Fahrzeuge hupen einmal zurück, und Fußgänger heben zum Gruß die Hand. Keine Sorge, es wird jedoch nicht ständig gehupt. Es bleibt genug Zeit, um dem beruhigenden Rauschen der Meereswellen zu lauschen. Vollkommen wird das Sinneserlebnis durch den Duft von tropischen Blüten und duftenden Speisen der lokalen Küche und einen Blick auf wunderschöne Landschaften. Man fühlt sich wie im Paradies, das man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte.

Unser Lieblingsplatz auf Teneriffa ist eine kleine Stadt am Fuße des „Los Gigantes“. Die Atmosphäre hier ist faszinierend, sie erfüllt einen mit Ruhe und man kann sich ungemein entspannen. Der Ort heißt „Playa de las Americas“, und eines der Hotels hier trägt denselben Namen. Das gepflegte Vier-Sterne-Hotel hat einen tollen Pool, veranstaltet romantische Abende und Konzerte und lässt kaum einen Urlauberwunsch offen. Ich kann euch dieses Hotel sehr empfehlen, denn bei einem Urlaub, bei dem ihr eure Familie vergrößern wollt, solltet ihr vor allem auf Entspannung und Ruhe achten. Romantische Spaziergänge, die Sonne, die hinter der anderen Insel ins Meer versinkt, Wellen, die an die Küste schlagen ... auf den Kanaren gibt es kaum einen schöneren Ort.

Ein weiterer Ort, den ihr nicht verpassen solltet, ist der um den 3.700 Meter hohen Vulkan „Teide“ gelegene gleichnamige Nationalpark. Obwohl Teneriffa so nah bei Afrika liegt, haben Forscher herausgefunden, dass die Ureinwohner des Teide-Gebiets die „Guanche“ waren – eine Kultur, deren Menschen helle Haut und rote Haare hatten! Der Legende nach war Prinzessin Guachara, die nach einem der Gipfel des Teide benannt war, unglücklich in das Monster verliebt, das im Inneren des Vulkans lebte. Leider verachtete das Monster ihre ungewöhnliche Schönheit, und Guachara war voller Kummer und Gram. Auf den Kanaren heißt es, dass man bei starkem Wind das Weinen der Prinzessin hören kann.

Wir haben kein Weinen gehört. Die starken Winde trugen uns abends die Klänge eines Gitarrenkonzerts zu und kühlten tagsüber unsere Gesichter von der Sonnenglut. Teneriffa hat uns mit den Vulkanstränden und dem pittoresken Dorf „Puerto de Santiago“ am Fuße der Klippen des Los Gigantes das geschenkt, was wir am meisten gesucht haben: Frieden, Entspannung und vor allem – einmal tief durchatmen zu können. Unsere Nerven haben sich entspannt und wir konnten Abstand von den Sorgen nehmen, die wir in Warschau zurückgelassen hatten.

...

Von Malwina Be (Polen)

www.bakusiowo.pl

“Malwina, Maciek und Mati – oder Bakusiowo.pl“ ist der beliebteste Elternblog in Polen. Seinen einzigartigen Stil verdankt er der Tatsache, dass sich eine ganze Familie um ihn kümmert. Jeder, selbst der zweieinhalb Jahre alte Mati, trägt seinen Teil zum Gelingen bei. Malwina beschreibt die Welt mit Humor und Emotionen. Maciek konzentriert sich auf die anschauliche und pragmatische Seite (obwohl auch er die Leser alle Jubeljahre einmal mit seinen Filmkreationen überraschen kann – er hat eben Charme). Mati, ein energiegeladener, origineller „Blogger“, wird von seinen Eltern innig geliebt und sorgt mit seinen Fotoposen für außergewöhnliche Beiträge. Dieser kleine Kerl inspiriert seine Eltern ständig zu neuen Ideen für künftige Blog-Artikel. Bakusiowo ist die Geschichte einer Familie, die sich entschlossen hat, die Zeit anzuhalten und dem Trubel und Stress einer Großstadt zu entfliehen. Eine Geschichte über eine Familie, an die sich das Leben anpassen muss – und nicht umgekehrt. Die Familie steht bei diesem Blog immer an erster Stelle.