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Die Top 10 Tipps für berufstätige Mütter

Die Entscheidung, Mutter zu werden, ist ein spannender Moment im Leben – aber es kann auch eine Zeit schwieriger Entscheidungen sein. Wie gelingt es, die richtige Balance zwischen Mutter sein, Beruf und Familie zu finden und bei allem erfolgreich zu sein? Natalie Noeller vom Femibion-Team, die einen zweijährigen Sohn hat, verrät ihre besten Tipps für Mütter mit kleinen Kindern.

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1. Sei organisiert und plane voraus

Vermeide Stress, indem du so viel wie möglich vorplanst. Buche  Geschäftsreisen im Voraus und informiere deinen Partner und die Familie rechtzeitig, wenn du Hilfe und einen Babysitter brauchst. Ich erledige meinen Wocheneinkauf idealerweise online oder in meiner Mittagspause, um Stress zu vermeiden und keine kostbare Zeit am Abend zu vergeuden, weil ich noch Lebensmittel einkaufen muss. Ich empfehle auch, bereits am Abend alles zu packen und bereit zu legen, was du am nächsten Tag brauchst – ob den ganzen Kram für die Kita, komplette Outfits oder Schuhe und Tasche direkt an der Tür. Umso besser du vorplanst, desto unwahrscheinlicher ist es, dass du zu spät kommst oder etwas Wichtiges vergisst.

2. Bringe die Arbeit mit deinem Zeitplan in Einklang

Ich habe einen ziemlich langen Arbeitsweg und bringe meinen Sohn unterwegs zur Kindertagesstätte, weshalb frühe Meetings stressig für mich sind. Ich rufe entweder von zu Hause aus an und fahre dann ins Büro oder arbeite von zu Hause aus, wenn ich diese frühen Anrufe nach Asien habe, um zusätzlichen Stress zu vermeiden und an frühen Telefonaten mit Kollegen teilnehmen zu können. Ich habe sogar schon morgens vom Parkplatz der Kindertagesstätte aus telefonisch präsentiert – und niemand hat es bemerkt. Mein Tipp: Suche immer nach einer praktischen Lösung. Das ist etwas, das ich durch mein Mutter sein gelernt habe: Wenn du flexibel bist und Kompromisse schließen kannst, findet sich immer eine Lösung. Ich bin glücklich, dass meine Firma ein Arbeitsmodell hat, das mir viel Flexibilität erlaubt und das berufstätigen Eltern wie mir wirklich hilft.

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3. Verkaufe Flexibilität als etwas Positives

Mein Chef vertraut mir und ich kann meinen Arbeitstag flexibel gestalten – das gebe ich gerne zurück. Dienstreisen an einem Sonntag, abends arbeiten und spät von Geschäftsreisen nach Hause kommen sind für mich kein Problem. Sobald mein Sohn schläft, werde ich wieder Teil des Teams und erledige gerne jede dringende Arbeit.  Ich bin sehr dankbar für diese Flexibilität, weshalb ich mich gegenüber meiner Firma auch vollkommen offen und flexibel verhalte.

4. Delegiere Aufgaben an andere Familienmitglieder

Mein Mann holt unseren Sohn von der Kindertagesstätte ab, deshalb muss ich nicht gestresst das Büro verlassen. Das macht für mich einen riesigen Unterschied. Ich kann jeden Tag meine Arbeit beenden, dann nach Hause gehen und meinen Abend genießen. Es ist auch wichtig, manchmal Zeit für sich selbst zu haben – mein Mann ist glücklich, sich um unseren Sohn zu kümmern, wenn ich abends ausgehe, mich mit Freunden verabreden oder mir eine Schönheitsbehandlung bei der Kosmetikerin gönnen möchte.

5. Stelle eine Haushaltshilfe ein

Genieße die Zeit mit deiner Familie und verbringe sie nicht mit putzen. Es ist wichtig für mich, besondere Zeiten für mich sowie mit meiner Familie an den Abenden und Wochenenden einzuplanen, sodass ich diese nicht nur mit lästigen Haushaltsarbeiten verbringe. Freitags von zu Hause aus zu arbeiten, ist ebenfalls sehr hilfreich. Dadurch kann ich meinen Sohn Ralph von der Kita abholen und in meiner Mittagspause Hausarbeiten erledigen.

6. Arrangiere dich mit Kollegen

Sowohl mein Chef als auch mein Team sind sehr flexibel und unterstützen mich jeden Tag, sodass ich keine Schuldgefühle haben muss. Schätze deine Kollegen und hab keine Angst, um Hilfe zu bitten oder nach einer neuen Lösung zu suchen, wenn es einmal nicht so gut läuft. Alle meine Kollegen kennen und lieben meinen Sohn Ralph – das ist schön! So bekommt er auch zu sehen, wo Mama arbeitet. Er liebt es, Leute im und außerhalb des Büros zu treffen.

7. Versuche, kein schlechtes Gewissen zu haben

Man muss in der heutigen Arbeitswelt nicht unbedingt länger im Büro anwesend sein. Es ist sehr schwer, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich habe oft Schuldgefühle, dass ich nicht zu Hause bin und fühle mich dann schuldig, nicht bei der Arbeit zu sein. Versuche nicht, dich an beiden Fronten aufzureiben. Sei realistisch und informiere die Leute darüber wie dein Arbeitszeitplan aussieht. Verschiebe und vereinbare im Voraus deine Verfügbarkeit. Dasselbe gilt für deine Familie. Wenn alle rechtzeitig deinen Zeitplan kennen und du alles gut geplant hast, hast du bereits einiges für deine Work-Life-Balance getan.

Ich liebe es, bei der Arbeit zu sein und genieße und schätze die Zeit im Büro mit meinen Kollegen. Warum also, sollte ich mich schlecht fühlen, dass ich arbeiten will?

8. Nimm deine Familie mit!

Da mein Mann selbstständig und dadurch sehr flexibel ist, begleitet er mich oft auf Geschäftsreisen. Natürlich hat nicht jede Familie diesen Luxus. Ich bin realistisch und weiß, dass er nicht auf alle Reisen mitkommen kann. So fiel es mir kürzlich während einer Reise nach Kenia sehr schwer, von meiner Familie für 4 Tage getrennt zu sein. Dennoch liebe ich es zu reisen und versuche meinen Sohn Ralph auf möglichst viele Reisen mitzunehmen, sodass er so viele Reiseerfahrungen wie möglich in seiner Kindheit machen kann. Ich möchte nicht, dass er denkt, Geschäftsreisen seien negativ. Er liebt es, neue Städte zu entdecken und Kollegen zu treffen und ich freue mich sehr, dass er so Teil meines Arbeitsalltags sein kann. So ist alles perfekt im Gleichgewicht.

9. Kita-Start: Bereite dich darauf vor, dass du du ständig krank bist

Nach meinem Mutterschaftsurlaub zur Arbeit zurückzukehren, war der schwierigste Teil für mich. Ich hatte nicht genügend Zeit für die Eingewöhnung in der Kita (8 Wochen in Deutschland!) und es war hart, wieder mit der Arbeit anzufangen, da Ralph noch zu Hause war. Mein Mann hat sich um ihn gekümmert und dann die Eingewöhnung übernommen, was ich gerne gemacht hätte. Stell dich darauf ein, dass dein Kind krank wird – sehr oft krank wird – sobald es in die Kita geht und dass auch du alles bekommst, was dein Kind hat! Ich bin ein ziemlich gesunder Mensch und hatte in meinen zehn Arbeitsjahren keinen einzigen Krankheitstag, ich habe mich dann aber innerhalb von vier Monaten dreimal angesteckt. Was für ein Glück, dass ich flexibel und im Home Office arbeiten kann. Meine Empfehlung: Stell sicher, dass du dein Kind mindestens zwei Monate, bevor du zur Arbeit zurückkehrst, in die Kita eingewöhnen kannst. So habt ihr beide – du und dein Kind – genügend Zeit, euer Immunsystem zu stärken.

10. Ändere Dinge, wenn du sie nicht genießt

Eine der vielen Fähigkeiten, die ich als Mutter erworben habe, ist eine größere Entscheidungsfreudigkeit. Denke außerdem nicht mehr so lange über eine Entscheidung nach. Du hast  nicht mehr die Zeit, jede Entscheidung genau abzuwägen und jeder Tag stellt neue Herausforderungen an dich. Also, wenn etwas in deinem Job nicht so läuft und du nicht die richtige Balance findest, dann solltest du keine Angst haben, es zu ändern und mit deinem Chef zu reden. Vielleicht kannst du deine Arbeitszeit reduzieren oder im Home Office arbeiten. Vergiss nicht, deine Fähigkeiten bestätigen zu lassen, auch solche, die du während deiner Elternzeit erworben hast. Ich finde, dass zu 100-Prozent Mutter sein eine Qualifikation ist, auf die man stolz sein kann. Ich bin sehr stolz darauf, Teil der Femibion MumPlus-Kampagne zu sein und werde das MumPlus-Badge in mein LinkedIn-Profil einbinden.