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Stillen oder Fläschchen?

Stillen hat viele Vorteile, es sprechen sowohl gesundheitliche als auch praktische Gründe dafür. Dennoch fällt die Entscheidung nicht immer leicht. Über diese Dinge solltest du nachdenken, bevor du dich entscheidest.

Gut für dein Baby

Die Nationale Stillkommission sowie die Europäische Lebensmittelbehörde raten dazu, Babys in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Für diese Empfehlung gibt es gute Gründe: Der Nährstoffgehalt und die Zusammensetzung der Muttermilch sind nicht nur optimal auf den Nahrungsbedarf deines Babys abgestimmt, sondern sie enthält darüber hinaus auch Antikörper, die es vor Infektionen und Allergien schützen. Außerdem ist Muttermilch leichter verdaulich, was dazu beiträgt, dass gestillte Babys weniger Blähungen und Durchfall haben und weniger anfällig für Verstopfungen sind. Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen zudem darauf hin, dass Kinder, die gestillt werden, später seltener zu Fettleibigkeit neigen.

Gut für Mama

Muttermilch ist nicht nur kostenlos, sofort verfügbar und wohl temperiert, sondern erspart dir auch das Sterilisieren von Fläschchen und die Zubereitung von Babymilch.

Auch gut: Stillen hilft dir dabei, deine alte Figur wieder zu bekommen. Die Ausschüttung des Stillhormons Oxytocin regt den Uterus dazu an, sich auf die ursprüngliche Größe zurückzubilden, und obendrein verbrauchst du dabei beeindruckende 500 Kalorien zusätzlich am Tag. Und das alles im Sitzen. Und falls du in der Öffentlichkeit nicht Stillen möchtest, bietet Dir eine Milchpumpe große Flexibilität – für unterwegs oder auch zu Hause. Es gibt noch mehr gute Nachrichten: Hinweise lassen vermuten, dass das Stillen auch dein Risiko leicht senkt, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken.

Erfahre hier mehr über die Vorteile des Stillens.

Nicht immer problemlos

Stillen kann sich jedoch auch als schwierig herausstellen. Wenn dein Baby aus irgendeinem Grund nicht richtig trinkt, kann sich das auf die Milchproduktion auswirken, weil diese direkt vom Bedarf abhängt.

Einer der Hauptgründe, warum Frauen abstillen, ist jedoch, dass sie sich unwohl fühlen durch wunde, schmerzende Brustwarzen, Milchstau, verklebte Milchgänge oder Infektionen. Um solchen Problemen vorzubeugen, kannst du dich bereits in der Schwangerschaft über mögliche Stilltechniken informieren. Sollten die Probleme beim Stillen bestehen, frag am besten eine Hebamme oder deinen Frauenarzt um Rat. 

Die richtige Entscheidung treffen

Wenn du Probleme beim Stillen hast und Stress oder Sorgen deine emotionale Gesundheit beeinträchtigen, ist die Umstellung auf Fläschchennahrung möglicherweise die beste Lösung. 

Vielleicht macht sich bei dir auch das Gefühl breit, durch das Stillen zu sehr gebunden zu sein – besonders wenn du planst, baldmöglichst wieder an deinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Ein weiterer Vorteil beim Füttern mit dem Fläschchen ist, dass Papa stärker in diesen Prozess einbezogen werden kann und du dir keine Sorgen machen musst, dass alles, was du isst und trinkst, an das Baby weitergegeben wird.

Wenn du dir all dies gut überlegt hast, brauchst du keine Schuldgefühle zu haben, egal welche Entscheidung du triffst. Auch mit Fläschchennahrung wird sich dein Baby gut entwickeln. Und im Gegensatz zur landläufigen Meinung hindert es dich auch nicht daran, eine enge Bindung zu deinem Kind aufzubauen.

Halte dein Baby eng an dich gedrückt, suche Augenkontakt und rede leise mit ihm, wenn du ihm das Fläschchen gibst. Elternliebe ist mehr als nur Stillen und letztendlich wird dein Kind diese Liebe erwidern.

Die hier gegebenen Hinweise sind allgemeine Hinweise. Jede Schwangerschaft kann individuell verlaufen, daher wende dich bei Fragen oder Bedenken bitte an deinen Frauenarzt.