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1. - 9. Woche - was bei mir passiert
 

1. - 4. WOCHE

Geschafft! Die schnellste Samenzelle hat sich gegen Millionen Konkurrenten durchgesetzt und eine reife Eizelle befruchtet. Beide sind miteinander verschmolzen und bilden die erste Zelle deines Babys: die Ursprungszelle. Innerhalb von 30 Stunden nach der Befruchtung der Eizelle teilt sie sich zum ersten Mal.

Ab jetzt laufen Teilung und Zellneubildung auf Hochtouren – schließlich soll sich aus nur einer einzigen Zelle innerhalb der nächsten Monate ein kleiner Mensch mit allen Organen entwickeln. Etwa am 6. Tag nistet sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter ein. Um den 12. Tag verbindet sich dein Blutkreislauf mit dem deines Kindes. So wird es mit allem versorgt, was es für eine gesunde Entwicklung braucht: Sauerstoff und Nährstoffe. Die ergänzende Einnahme von Folsäure wird nun empfohlen.*

TIPP:
Bewegung an der frischen Luft tut dir gut und bringt den Kreislauf in Schwung. Ein toller Nebeneffekt: Du versorgst auch dein Kind mit einer Extraportion Sauerstoff.

Iss nährstoffreich und verzichte auf rohe oder halbgegarte Fleisch- und Fischgerichte, Rohmilchprodukte und rohe Eier, sowie daraus hergestellte Speisen.**

5. WOCHE

Dein Baby ist mit 3 bis 4 mm ungefähr so groß wie ein Reiskorn. Kopf, Gehirn, Blutzellen und Adern beginnen sich zu entwickeln und sein kleines Herz beginnt zu schlagen. Im Rücken des Ungeborenen bildet sich das Neuralrohr. Der obere Teil dieses Rohrs verdickt sich zum Gehirn, während aus dem Rest das Rückenmark entsteht. Auch für diesen Prozess ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure wichtig.* Darum solltest du auf eine gesunde Ernährung achten.

TIPP:
Du bist müde, lustlos oder leicht reizbar? Das ist ganz normal. Eine Schwangerschaft bringt extreme körperliche und seelische Veränderungen mit sich. Achte bei der Auswahl der Lebensmittel darauf, dass du folatreiche Nahrung zu dir nimmst. Viel Folat enthalten unter anderem Spinat und Apfelsinen.

5. Woche

6. WOCHE

Dein Baby ist jetzt ungefähr 6 mm groß. Es sind bereits Arm- und Beinansätze erkennbar. Allmählich zeichnen sich die Umrisse eines kleinen Menschen ab. Wesentliche Organe entwickeln sich: Das Herz schlägt kräftig, Leber, Magen und Darm formen sich, die Voraussetzungen für die Entwicklung des Gehirns sind geschaffen, das Rückenmark ist vorhanden.

TIPP:
Gegen Morgenübelkeit helfen ein paar einfache Tricks: Iss schon im Bett ein Stück trockenes Brot, trinke etwas lauwarmes Wasser in kleinen Schlücken und stehe dann langsam auf.

7. WOCHE

Dein Baby ist mit 12 bis 14 mm so groß wie eine Erbse. Sein Kopf ist, verglichen mit dem übrigen Körper, noch sehr groß. Erst viel später holt der Körper das ein. Arme und Beine sind sehr kurz, aber Hände und Füße nehmen bereits konkrete Formen an. Die Hände entwickeln sich bedeutend schneller als die Füße. Deine Brust wächst und bereitet sich auf seine spätere Aufgabe vor: das Stillen.

TIPP:
Vereinbare bis zum Ende des zweiten Schwangerschaftsmonats einen ersten Vorsorgetermin bei deinem Frauenarzt. Hierbei werden Gewicht, Blutdruck, Urin- und Blutwerte überprüft. Schreibe dir wichtige Fragen vor dem Arztbesuch auf, um nicht zu vergessen, diese mit dem Frauenarzt zu besprechen.

8. WOCHE

Am Ende des 2. Monats ist dein Kind auf 16 bis 20 mm gewachsen. Dein Baby ist jetzt circa so groß wie eine Kidneybohne und schwimmt gut geschützt vor Lärm, Druck und Stößen im Fruchtwasser. Sein Gewicht ist im ersten Drittel der Schwangerschaft sehr gering und kaum messbar. Das Gehirn wird mit Sauerstoff versorgt, die Arme und Beine wachsen weiter, der Sehnerv beginnt sich zu entwickeln. Am Ende der 8. Schwangerschaftswoche bilden sich die Wirbel um das Rückenmark – die Wirbelsäule entsteht.

TIPP:
Befürchtest du Schwangerschaftsstreifen? Du kannst ihnen am besten vorbeugen, indem du regelmäßig Gymnastik machst und deine Haut täglich mit Pflegeölen massierst.

9. WOCHE

Dein Baby ist nun etwa 23 mm lang, so groß wie eine Weintraube. Sein Kopf beginnt sich zu runden und bekommt langsam ein menschliches Antlitz: Der Mund und eine knubbelige Nasenspitze treten hervor und die Augen rutschen von der Seite mehr in die Mitte. Herz und Gehirn differenzieren sich weiter aus. Jetzt erkennst du auch die Finger und Zehen an Babys Händen und Füßen.

TIPP:
Innerhalb der nächsten 4 Wochen ist es Zeit für die 2. Vorsorgeuntersuchung und den 1. offiziellen Ultraschall. Bis zur 36. Woche gehst du einmal monatlich zu deinem Arzt. Alle Untersuchungsergebnisse hält er im Mutterpass fest, mit dem du offiziell als schwanger giltst und den du immer bei dir tragen solltest.


*Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folat-Spiegel. Ein niedriger Folat-Spiegel ist bei Schwangeren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Dafür sollten zusätzlich täglich 400 µg Folsäure über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis eingenommen werden. Es gibt weitere Risikofaktoren für Neuralrohrdefekte; daher kann die Veränderung eines Risikofaktors nicht in jedem Fall eine positive Wirkung haben. Folsäure trägt zur normalen Blutbildung und Zellteilung sowie zum Wachstum der Plazenta bei.

** Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V..: Was Schwangere nicht essen sollen (29.10.2013), URL: https://www.dge.de/presse/pm/was-schwangere-nicht-essen-sollten/ (Stand: 18.10.2018)


Ein Artikel unter Mitwirkung von:

Dr. med. Jörg Rahmig      Dr. med. Jörg Rahmig 

Von 1996 bis 2005 arbeitete Dr. Rahmig im Hospital zum heiligen Geist in Frankfurt am Main. Die letzten Jahre leitete er dort den Kreißsaal und die Wochenbettstation als Oberarzt. Seit 2005 ist Dr. Rahmig in eigener Praxis in Langen tätig und gehört nun dem Femibion-Expertenteam an.

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*Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folat-Spiegel. Ein niedriger Folat-Spiegel ist bei Schwangeren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Dafür sollten täglich zusätzlich 400 μg Folsäure über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis eingenommen werden. Es gibt weitere Risikofaktoren für Neuralrohrdefekte. Die Veränderung eines Risikofaktors kann nicht in jedem Fall eine positive Wirkung haben. Femibion ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es ist zur Ergänzung und nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise bestimmt.

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