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19. - 27. Woche - was bei mir passiert

 

19. WOCHE

Dein Baby ist nun mit knapp 18 cm so groß wie eine Karotte und wiegt rund 300 g. Es bewegt seine Arme und Beine zunehmend koordinierter, dreht sich und schlägt Purzelbäume – ein Zeichen dafür, dass sich seine Nervenzellen miteinander verbinden. Pro Minute entstehen etwa 200.000 Gehirnzellen, bis zur Geburt werden es 100 Milliarden sein. Leber und Milz fangen nun an zu arbeiten und formen erste Immunzellen. Das Herz deines Kindes schlägt etwa doppelt so oft wie dein Herz und pumpt so eifrig Blut durch seinen kleinen Körper.

TIPP:
Jetzt ist Zeit für die 2. Ultraschalluntersuchung – den sogenannten Organschall zwischen der 19. und 22. Woche. Vereinbare dafür rechtzeitig einen Termin!

20. WOCHE

Dein Baby misst vom Kopf bis zum Steiß schon 19 bis 20 cm und wiegt rund 350 g. Seine Größe entspricht der einer Banane. Es passt jetzt nicht mehr auf den Bildschirm des Ultraschalls. Ihr lernt euch immer besser kennen: Seine Bewegungen spürst du jetzt ganz deutlich. Wenn du Musik spielst oder dich wiegst, wird dein Baby ruhig. Mit einem leichten Klopfen gegen die Bauchwand kannst du es zu einem Tritt ermuntern. Manchmal beult sich dein Bauch unter den kleinen Tritten regelrecht aus. Jetzt kann endlich auch dein Partner Kontakt mit eurem Nachwuchs aufnehmen!

TIPP:
Bewegung tut dir gut. Gehe mindestens eine halbe Stunde am Tag im Grünen spazieren. Denke daran: Du bist jetzt der Sauerstofflieferant deines Kindes.

21. WOCHE

Glückwunsch, du hast die Hälfte geschafft! Dein Baby ist in den letzten Wochen von einer Zellkugel zu einem winzigen Menschen herangewachsen. Es wiegt rund 400 g und ist so lang wie ein Maiskolben. Noch bieten Gebärmutter und Fruchtwasser genug Platz, damit es sich viel bewegen kann. Bislang hat die Plazenta vornehmlich das Fruchtwasser produziert. Ab jetzt springen dafür die Nieren deines Babys ein.

TIPP:
Zwischen der 21. und 24. Schwangerschaftswoche steht die 5. Vorsorgeuntersuchung an. Solltest du zwischendurch plötzlich Beschwerden wie ein anhaltendes Ziehen im Bauch oder Schwindelanfälle haben, dann melde dich rasch bei deinem Arzt!

22. WOCHE

Dein Baby wächst jetzt langsamer, nimmt dafür aber mehr Gewicht zu. Es hört zunehmend besser. Geräusche der Außenwelt, wie plötzlicher Lärm oder laute Musik, können es aus dem Schlaf reißen. Es hat seinen eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickelt, der nicht immer mit deinem übereinstimmt: Vor allem nachts, wenn du liegst und dein Baby nicht durchs Laufen sanft hin- und herwiegst, fängt es an zu treten.

TIPP:
Mit Beckenwiegen kannst du außerdem Rückenschmerzen vorbeugen (das Schambein wird dabei nach vorne und oben bewegt). Das kannst du im Stehen, Liegen oder Sitzen machen.

23. WOCHE

Am Ende der 23. Schwangerschaftswoche bringt dein Baby 550 g auf die Waage – wie eine Mango. Es schläft 16 bis 20 Stunden am Tag. Dein Körper muss mittlerweile merklich mehr Blutvolumen bewältigen. Deshalb kann dir jetzt ab und zu schwindelig werden.

TIPP:
Du solltest dich jetzt um einen Geburtsvorbereitungskurs kümmern, melde dich rechtzeitig an. Die Kurse starten in der Regel um die 28. Schwangerschaftswoche und sind schnell ausgebucht. Hier besprichst du mit der Hebamme und anderen werdenden Müttern Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und das neue Leben mit einem Baby. Du erlernst Entspannungs- und Atemübungen, die dir in den kommenden Wochen helfen.

24. WOCHE

Dein Baby ist jetzt so groß wie eine Zucchini. Es wiegt etwa 600 g und misst ca. 28 cm. Seine Gesichtszüge ähneln schon sehr denen eines Neugeborenen. Die Haut ist weniger transparent, denn es hat sich schon eine kleine Fettschicht gebildet.

TIPP:
Hast du Dir schon Gedanken gemacht, wo du dein Kind zur Welt bringen möchtest? Die meisten Kliniken bieten sogenannte Informationsabende für Schwangere an. Nutze diese Möglichkeit um dich mit deinem Partner unverbindlich zu informieren.

In diesem Zusammenhang kannst du vielleicht auch schon nach Geburtsvorbereitungskursen fragen oder dich hierzu anmelden.

25. WOCHE

Äußerlich ist dein Baby schon voll entwickelt. Es wiegt rund 700 g. Die nächste Vorsorgeuntersuchung steht zwischen der 25. und 28. Schwangerschaftswoche an. Der Arzt kontrolliert, ob sich dein Baby normal entwickelt, wie schnell sein Herz schlägt und wie es im Bauch liegt. In diesen Zeitraum fällt auch der freiwillige Glukose-Toleranz-Test, der testet, ob dein Blutzuckerspiegel in Ordnung ist.

TIPP:
Selbst wenn du auf eine gesunde Ernährung achtest, kann es vorkommen, dass du jetzt zunehmend unter Verdauungsstörungen leidest. Schuld daran ist die muskelentspannende Wirkung der Schwangerschaftshormone. Iss jetzt leicht verdauliche Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln und Reis und trink dazu reichlich.

26. WOCHE

Dein Baby wächst und gedeiht. Seit der letzten Woche hat es etwa 100 g zugenommen. Es ist nun an die 32 cm groß und wiegt etwa 800 g. Sein Körper füllt deinen Bauch immer mehr aus. Beim Turnen stößt es jetzt häufiger an die Gebärmutterwand. So lernt es, seine Bewegungen zu spüren und die Grenzen seines Körpers zu erfahren. Für dich bedeutet das, dass du vermehrt kurzatmig bist und wieder häufiger auf die Toilette musst. Aus deinen Brustwarzen kann jetzt Milch austreten.

TIPP:
Wie nimmt der Rest der Familie den baldigen Zuwachs auf? Beziehe auch deine älteren Kinder in die Schwangerschaft ein. Bereite sie darauf vor, dass das Neugeborene euren Familienalltag gründlich auf den Kopf stellen wird und dass es viel Nähe und Aufmerksamkeit braucht.

27. WOCHE

Rund 34 cm und um die 1.000 g schwer – das sind die Maße deines Babys in der 27. Schwangerschaftswoche – vergleichbar mit denen einer Kokosnuss. Noch hat dein Baby genug Bewegungsfreiheit. Es spürt, wenn du es durch deinen Bauch hindurch streichelst. Eure Bindung wird immer enger. Vor allem das Gehirn deines Babys macht jetzt große Entwicklungssprünge: Bislang war seine Oberfläche völlig glatt. Jetzt bilden sich die charakteristischen Furchen und Hirnwindungen.

TIPP:
Denkst du schon über den Vornamen deines Babys nach? Lass dich inspirieren unter femibion.de.


Ein Artikel unter Mitwirkung von:

Dr. med. Jörg Rahmig      Dr. med. Jörg Rahmig 

Von 1996 bis 2005 arbeitete Dr. Rahmig im Hospital zum heiligen Geist in Frankfurt am Main. Die letzten Jahre leitete er dort den Kreißsaal und die Wochenbettstation als Oberarzt. Seit 2005 ist Dr. Rahmig in eigener Praxis in Langen tätig und gehört nun dem Femibion-Expertenteam an.

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*Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folat-Spiegel. Ein niedriger Folat-Spiegel ist bei Schwangeren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus. Dafür sollten täglich zusätzlich 400 μg Folsäure über einen Zeitraum von mindestens einem Monat vor und bis zu drei Monaten nach der Empfängnis eingenommen werden. Es gibt weitere Risikofaktoren für Neuralrohrdefekte. Die Veränderung eines Risikofaktors kann nicht in jedem Fall eine positive Wirkung haben. Femibion ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es ist zur Ergänzung und nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise bestimmt.

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