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Wissenswertes über Schwangerschaftstests

Es ist immer gut zu wissen, wie Schwangerschaftstests genau funktionieren, welche Methoden es gibt und wie man sie anwendet. Am besten bevor der Fall der Fälle eintritt und man aufgeregt die Apotheke oder die gynäkologische Praxis betritt. Etwa, weil die Periode plötzlich ausgeblieben ist. Oder, weil beim letzten Sex ein Malheur passiert ist. Im vorliegenden Artikel beschreiben wir dir, welche Anzeichen darauf hindeuten, dass du schwanger sein könntest. Wie verlässlich die unterschiedlichen Schwangerschaftstests sind und natürlich: Wie du sie so durchführst, dass das Ergebnis sicher ist.

Wann ist die richtige Zeit für den Schwangerschaftstest?

Wenn du ungeschützten Sex hattest, ist es natürlich naheliegend, so schnell wie möglich einen Schwangerschaftstest zu machen. Auch wenn die Menstruation plötzlich ausbleibt, obwohl du ein Verhütungsmittel verwendet hast, gibt dir ein schneller Schwangerschaftstest für Zuhause eine erste Auskunft. Doch bedenke: Nicht jede Frau hat ihre Menstruation ganz regelmäßig. Gerade bei Stress, wenn die Anforderungen in Schule, Familie oder Beruf mal wieder etwas höher sind, kann es sein, dass die Periode mal ausbleibt oder auf sich warten lässt. Also ruhig durchatmen (oder nicht zu früh freuen), denn: Die ausbleibende Menstruation kann ein Anzeichen für eine Schwangerschaft sein, muss es aber nicht. Aufmerksam werden solltest du allerdings spätestens dann, wenn deine Brüste spannen oder größer und fester werden. Viele Schwangere bemerken Brustveränderungen in den ersten Schwangerschaftswochen. Keine Menstruation, dafür hast du aber mit Morgenübelkeit zu kämpfen? Das ist ein ernst zu nehmender Hinweis, dass du schwanger sein könntest. Jedenfalls, wenn du am Vorabend nicht ausgelassen gefeiert hast. Aber es gibt noch weitere Schwangerschaftsanzeichen, die allerdings auch andere Ursachen haben können, beispielsweise Appetitmangel oder dauernde Müdigkeit. Manche Schwangere bemerken auch, dass sich ihr Geruchssinn stark verändert hat. Oder dass sie ständig auf die Toilette müssen oder ein Ziehen im Unterleib verspüren.

Schwangerschaftssymptome: Wie du die ersten Anzeichen erkennst

Wie funktionieren Schwangerschaftstests eigentlich?

Bei Schwangerschaftstests gibt es mehrere unterschiedliche Verfahren: Den Urintest, den Bluttest oder eine Ultraschalluntersuchung. Die ersten beiden Verfahren testen, ob in der betreffenden Körperflüssigkeit das Schwangerschaftshormon Beta-HCG (Beta-Humanes Choriongonadotropin) enthalten ist. Beim Ultraschall wird überprüft, ob es typische optische Veränderungen der Gebärmutter gibt, die auf eine Schwangerschaft hinweisen. Den Urintest kannst du ganz einfach zuhause selbst durchführen. Dazu urinierst du in einen Becher und hältst den Teststreifen hinein oder pinkelst einfach direkt auf das Teststäbchen. Nach wenigen Minuten verfärbt sich im Falle einer Schwangerschaft der Teststreifen. Aber das ist nur der grobe Ablauf des Tests. Um ein unverfälschtes Ergebnis zu bekommen, solltest du den Beipackzettel ganz genau durchlesen und dich genau an die einzelnen Anwendungsschritte halten. Der Urintest kann dir etwa 14 Tage nach der Befruchtung darüber Auskunft geben, ob du schwanger bist oder nicht.

Dennoch solltest du das Ergebnis auch von deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin absichern lassen. Diese können gegebenenfalls den noch genaueren Bluttest und eine Ultraschalluntersuchung durchführen. So kannst du dir 100%ig sicher sein, ob du ein Kind erwartest oder nicht.

Wie verlässlich sind Schwangerschaftstests?

Urintests wird heute eine Genauigkeit von 90-99% zugeschrieben; je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft, desto zuverlässiger ist das Testergebnis. Nach 14 Tagen liefert er ein verlässliches Ergebnis. Praktischerweise kann der Urintest aus der Apotheke sofort nach Ausbleiben der Periode zuhause durchgeführt werden.

Der Bluttest ist sogar noch verlässlicher und kann noch früher gemacht werden, allerdings nur beim Frauenarzt. Schon 6-9 Tage nach der Befruchtung liefert der Bluttest ein sicheres Ergebnis.

Für den Ultraschalltest, den du ebenfalls bei deiner Frauenärztin oder dem Frauenarzt durchführen lassen kannst, musst du für ein gesichertes Ergebnis bis zum Ausbleiben der Monatsblutung warten.

Mögliche Fehler bei der Durchführung von Urintests

Trotz der hohen Trefferquote von Urintests kann es in einigen Fällen zu falschen Ergebnissen kommen. Falsch-negative Schwangerschaftstests sind bei korrekter Anwendung allerdings äußerst selten. Meist wurde der Test dann nicht korrekt durchgeführt. Möglich wird so ein falsch-negatives Ergebnis beispielsweise dadurch, dass nicht genug Urin auf den Teststreifen gelangt ist. Oder man zulange gewartet hat, bis man sich den Teststreifen anschaut und er in der Zwischenzeit schon wieder verblasst ist. Eine mögliche Fehlerquelle ist auch zu frühes Testen. Am sichersten ist das Ergebnis übrigens, wenn du den Morgenurin verwendest, denn in diesem ersten Urin des Tages sammelt sich das Schwangerschaftshormon HCG am ehesten an.

Wesentlich seltener als zu einem falsch-negativen Ergebnis des Urintests kann es zu einem falsch-positiven kommen. Mögliche Ursachen sind eine vorhergegangene Fehlgeburt oder eine Fruchtbarkeitsbehandlung mit dem Ziel, einen Eisprung auszulösen.

Zusammenfassend gesagt: Wenn du wissen möchtest, ob du eventuell schwanger bist empfiehlt es sich, nach Ausbleiben der Menstruation zunächst den Urintest zuhause zu machen und später zur Frauenärztin zu gehen. Nach einigen Wochen wirst du dann ohnehin noch eine Ultraschalluntersuchung machen wollen, um einen ersten Blick auf dein Baby werfen zu können. Diese wird üblicherweise zwischen der 9. und 12. Woche der Schwangerschaft durchgeführt.

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